I. Das sind ETF und so entstehen sie

 

Du hast bereits gelernt, was zu den Vermögenswerten zählt. Du hast Indizes kennengelernt und verstanden, dass Vermögenswerte meistens verpackt daherkommen – einfach verpackt in Fonds oder verschachtelt verpackt in Dachfonds und Lebensversicherungen oder Riester-Renten.

Auch ETFs sind Fonds. Zumindest grundsätzlich. Das liegt an den Indizes.

Also Vorhang auf für die ETFs – die Exchange Traded Funds:

Was ist ein ETF?

 

Das sind Vor- und Nachteile von ETF:

 

 

Das Rezept eines ETFs klingt einfach:

Nimm einen
– Index,
– kaufe die darin enthaltenen Wertpapiere in derselben Gewichtung, wie der Index es vorgibt,
– mische alles zusammen und
– teile die „Wertmasse“ in eine bestimmte Anzahl von StĂĽcken auf, in ETF-Anteile.

Fertig ist der ETF und seine handelbaren StĂĽcke.

So ähnlich geht das. Und doch anders. Lass uns mal eintauchen!

So entstehen ETFs wirklich.

 

Wichtige Begriffe:

Creation Prozess = ein ETF entsteht

Redemption-Prozess = ETF wird geschlossen

Marktkapitalisierung = Anzahl Aktien x aktueller Aktienkurs

Market-Maker = autorisierter Vertragspartner einer Anlagegesellschaft wie Vanguard, Blackrock, UBS zum Handeln von ETF-Anteilen

 

Wie ETFs grundsätzlich entstehen, ist bei Aktien- und Anleihen-ETF gleich. Es gibt allerdings einige wenige, aber wichtige Unterschiede.  Darauf gehe ich im nächsten Topic ein.