I: Warum – Die entscheidende Frage zur finanziellen Souveränität

 

Finde dein „Warum“.

Für Unternehmerinnen ist es die Frage aller Fragen, wollen sie Erfolg haben. Eine Frage, die ganz am Anfang steht: Warum ist mir diese Geschäftsidee wichtig. Warum will ich diese Dienstleistung, dieses Produkt etc. anbieten? Warum mache ich das überhaupt?

Ohne das „Warum“ kein Unternehmertum.

Bei der Geldanlage ist die Frage nach dem „Warum“ ebenso fundamental wichtig. Überrascht dich das?

Beim Geldanlegen geht es nämlich nicht in erster Linie um Märkte, Börse, Aktien, Gold, Immobilien oder einen Hype. Der beste Finanzplan, die beste Anlagestrategie sind wertlos, wenn du nicht das Wichtigste vorab geklärt hast. Das Wichtigste für dich.

Und das ist die Antwort auf die Frage: Warum ist mir Geld wichtig?

Wenn du dein „Warum“ nicht kennst, entscheidest du dich falsch. Oder gar nicht.

 

Ein Blatt Papier, ein Stift und diese Frage:

Drucke dir meine Vorlage aus. Es geht aber auch mit einem vollkommen leeren Blatt. Schreibe oben hin:

Warum ist mir Geld wichtig? Was ist Geld für mich?

Je konkreter du wirst, desto besser. Du hältst Freiheit für wichtig, wenn du an Geld denkst? Dann frage dich weiter: Was genau meine ich mit „Freiheit“? Flexibilität, Reisen, eine Familie haben … was immer es auch ist. Sei konkret.

Tauche tief zu deinen Wünschen, Bedürfnissen, aber auch Ängsten ab.

Ich weiß, gerade uns Frauen fällt es schwer, uns zu fragen, warum uns Geld wichtig ist. Wenn wir wirklich ehrlich zu uns sind, finden wir auch wahrhaftige Antworten. Die eine gibt es nicht. Es gibt viele, so viele.

Oft ist Geld dabei negativ besetzt – durch unsere monetäre Sozialisation. Wie: Über Geld spricht man nicht, Geld verdirbt den Charakter etc. Lass diese Bewertungen hinter dir und versuche, dir die Frage naiv zu stellen, unbelastet:

Aufgabe: Warum ist mir Geld wichtig?

 

Nimm dir dafür Zeit und Ruhe. Mache es dir gemütlich.

 

Wenn du nicht weiterkommst mit dem „Warum ist Geld wichtig“:

Was, wenn dir nicht viel einfällt, oder du an einen toten Punkt kommst beim Nachdenken darüber?

Nähere dich von diesen Seiten – von deinem Kalender und Konto. Sie zeigen es. Wenn du das gesehen hast, kannst du dich fragen: Ist es das, was mir wichtig ist und wofür ich mein Geld nutzen möchte? Es kann ein Augenöffner sein.

Dann los:

Wie verbringst du deine Zeit?

  • Was tust du am meisten in der Woche, Monat, im Jahr? Was nimmt den meisten Raum ein.
  • Das scheint dir wichtig zu sein. Wirklich?

Wofür gibst du dein Geld aus?

  • Was sind die größten Ausgabenposten in deinem Leben? Über das Jahr betrachtet.
  • Ist es das, was du vom Leben willst?

 

Zusammengefasst:

   Verbrachte Zeit
+ Ausgegebenes Geld
= Das ist dir wichtig.

 

Geldpsychologie-Booster

Wenn du tiefer in deine Geldbeziehung eintauchen willst: Klick dich in den ↗️ Geldpsychologie-Booster und beschäftige dich damit, warum du so über Geld denkst, wie du denkst.